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Mehrtagestour in die Rhön
15.06.2012 - 17.06.2012

Bericht: Konrad
Bilder: Konrad, Martin, Michael, Hans (RF-Rhön), Hansi

Es war eine schöne gelungene Fahrt der Springer-Rollerfreunde in die Rhön!

Alle zwanzig Teilnehmer waren zeitgerecht und gut vorbereitet am Treffpunkt in Gestorf erschienen und konnten somit pünktlich bei leicht bedecktem Himmel gen Süden unter meiner Tourführung starten. Inge hatte ihren “Wagen mit “Weibern” vollgelade” und sicherte per eigens von Karlfred erstelltem Hinweisschild “ACHTUNG KOLONNE” die Gruppe nach hinten ab.

Das hat uns in Göttingen, wo eigentlich die erste Pause bei McDonalds geplant war, leider nichts genützt, da wir das Auto bei dem Stadtverkehr kurzfristig verloren hatten und McDonalds auch nicht gefunden haben, weil ich nicht den geplanten Weg gefunden habe. So blieb uns nur eine Pause auf einem großen Parkplatz nahe der Burg Ludwigstein , die wir u. a. auch nutzen mussten, um uns sicherheitshalber die Regensachen anzuziehen; denn leider sind wir von ein paar Tropfen nicht verschont geblieben.

In Bebra beim zweiten Pausenpunkt gab es dann endlich den ersehnten Kaffee oder anderes und für den knurrenden Magen konnte auch etwas unternommen werden. Nachdem auch die “Pferde” mit Sprit versorgt waren, ging es dran, die letzten knapp 100 km in Angriff zu nehmen.

Alles ist gut und ohne besondere Vorkommnisse abgelaufen; so konnten wir gegen 16.00 h unsere Maschinen auf dem Hof der Hansen-Mühle in Frankenheim abstellen und das Gepäck ausladen. Die nette Wirtin stand schon mit den Zimmerschlüsseln bereit und hat uns auf die Zimmer verteilt. Inzwischen meinte es auch die Sonne wieder richtig gut mit uns und es verging nur wenig Zeit, bis alle draußen unterm Sonnenschirm saßen und mit großem Genuss das ersehnte Feierabendbierchen oder anderes genießen konnten. Bis zum leckeren Abendessen – es gab Leberknödelsuppe, Schweinebraten mit Klößen oder auf besonderen Wunsch Spätzle, zum Nachtisch Eis, vom reichhaltigen Salatbuffet ganz zu schweigen – saßen wir in fröhlicher Klönrunde zusammen und genossen die Sonne.

Dem friedlichen und harmonischen Ausklang des Abends ging nach dem Essen eine gemütliche Plauderrunde voraus, die von Karlfred und Edith anlässlich ihres 55. Hochzeitstages, mit einigen leckeren Gläschen Rhön-Räuber versüßt wurde. Vielen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag!

Nach - für die meisten - ungewohnter Nachtruhe und mehreren heftigen Regenfällen und Gewittern während der Zeit, wurden schon vor dem guten Frühstück fleißig die Roller geputzt und trocken gelegt.

Pünktlich um 09:00 h trafen am Samstagmorgen die Kameraden von den Rollerfreunden-Rhön-1999 mit sechs Rollerfreunden ein. Nach kurzem Hallo und Absprache, wie wir wohin fahren wollen, ging es los. Über die imposante Hochrhönstraße mit phantastischen Ausblicken in die weite bergige Landschaft der wunderschönen Rhön und herrlichen Farbenspielen im frühen Sonnenlicht ging es bis zum Dreiländereck. Hier gab es eine kleine Pause bevor es über kleine und kurvige Straßen die Berge rauf und runter im weiten Bogen bis zur Wasserkuppe auf 950 m ü NN ging. Nun gab es ausgiebig Zeit, sich alles anzusehen und auszuprobieren. Z.B. ein Spaziergang mit Hans Ohlinger rund um die Wasserkuppe zum Radom, zur Sommerrodelbahn und zum Rhönbob, zu den verschiedenen Info-Zentren und zum tollen Deutschen Segelflugmuseum.

Ca. 13:00 h ging es unter der kundigen Führung der Kameraden von den Rollerfreunden Rhön wieder auf die kurvige Piste zunächst zum Guckaisee, einem idyllisch gelegenem Badesee.

Inzwischen machte sich Kaffeedurst breit und die Kameraden aus der Rhön führten uns zur Bauernbäckerei auf den Bio-Hof Gensler. Hier gab’s nicht nur frischen Kaffee und leckeren Kuchen, sondern auch noch viele andere leckere Sachen, von denen einige in den Staukästen unserer Roller verschwanden, nachdem sie im Hofladen käuflich erworben worden waren.

Während der Kaffeerunde erwachte der Wunsch als weiteres Ziel den “Point Alpha” anzufahren. Waldemar von den Rollerfreunden Rhön hat spontan seine Bereitschaft erklärt, uns dorthin zu führen und uns auch wieder zurück nach Frankenheim zu begleiten. Die anderen Kameraden haben sich dann hier von uns verabschiedet und sind wieder heim gefahren.

Vielen lieben Dank für die freundliche und sachkundige Unterstützung an die Rollerfreunde-Rhön-1999! Es hat uns gut gefallen und wir kommen gerne wieder.

Die Fahrt zum Point Alpha hat sich wirklich gelohnt. An diesem Punkt der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze konnte uns Waldemar die junge deutsche Geschichte gespickt mit vielen eigenen Erfahrungsberichten und Anekdoten so ergreifend nahe bringen, dass wir gespannt mit großem Interesse seinen Erzählungen lauschten. Dieser Ausflug hat sich gelohnt, wenn es auch noch einige Kilometer mehr auf den Tacho gab, die nicht unbedingt eingeplant waren. Waldemar sei an dieser Stelle noch einmal unser besonderer Dank gesagt!

Auch der zweite Abend in der Hansen-Mühle hat uns bei leckerem Feierabendgetränk auf der sonnigen Pensions-Terrasse vor dem ebenso köstlichen Abendessen (Tomatensuppe, Cordon-Bleu, Pommes Frites, Salat und Nachspeise) wieder gut gefallen. Die abendliche Klönrunde hat nicht ganz so lange gedauert wie am Abend vorher, weil wir doch alle rechtschaffen müde von diesem erlebnisreichen Tag waren.

 

Das leckere Frühstück sorgte am Sonntagmorgen für die notwendige Stärkung für die Rückfahrt. Bevor es um 10.00 Uhr pünktlich los ging, wurden unter Michaels straffer Regie noch diverse Fotos für unsere Homepage gemacht. Martin und Michael vielen Dank dafür.

Der Tag versprach bereits zu früher Stunde eher schön und sonnig zu werden, sodass wir ohne lästige Regenkleidung starten konnten. Nach Tankstopp in Gersfeld konnten wir in der wunderschönen Altstadt von Melsungen unsere erste ausgiebige Pause machen.

Ausgeruht ging es mit einem kleinen unfreiwilligen Schlenker in Kassel weiter bis Meinbrexen, wo wir trotz eines gut gefüllten Café’s im Kuhstall wegen des Erdbeerfestes die zweite Pause einlegen konnten.

Die meisten von uns haben auch noch ein großes Stück Erdbeertorte bekommen, einige mussten mangels Masse eine andere Alternative wählen; aber Kaffee gab es noch genug, so ist bestimmt jeder zu seiner Stärkung für die restliche Strecke bis Altenhagen1 gekommen.

Mit der geplanten Verabschiedung hat es hier nicht ganz so geklappt, aber das üben wir dann beim nächsten Mal.

Rechtzeitig zum Fußballspiel der EM 2012 waren wir nach insgesamt ca. 810 gefahrenen Kilometern alle wieder gesund und heil zu Hause!

Wir haben eine sehr schöne gemeinsame Fahrt erlebt und ich hoffe, dass alle so zufrieden damit sein können, wie ich.

 

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[Rhoen2012]